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bis zu 5×längere Lötspitzenstandzeit
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50µmEisenabtrag statt 250 µm
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0%Silberanteil
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228°CSolidus & Liquidus
Patentierte Mikrolegierung
Integraler Bestandteil von LFM-23 S ist eine patentierte Mikrolegierung – die Zusätze, die in der Zusammensetzung als α und β stehen. Sie reduziert die Oxidation und minimiert den Eisenabtrag an der Lötspitze. Die Lötspitze lässt sich damit bis zu fünfmal länger verwenden als mit einer herkömmlichen Legierung.
Die wirtschaftliche Standardlösung
LFM-23 S ist die silberfreie SnCuNi-Legierung für Anwendungen, bei denen die Stückkosten zählen: deutlich reduzierte Materialkosten, eutektisches Schmelzverhalten und eine lange Standzeit der Lötspitze. Ohne Silber ist sie zugleich vom Silberkurs unabhängig.
Wo es dagegen auf höchste Langzeitfestigkeit ankommt, steht mit der SJM-Serie eine eigene Familie bereit – patentiert und auf Temperaturwechsel ausgelegt.
Ein Fünftel des Eisenabtrags
Nach 20.000 Lötpunkten zeigt die Lötspitze bei LFM-23 S deutlich weniger Eisenabtrag als bei einer herkömmlichen SnCuNi-Legierung.
Warum das zählt: Der Kupferkern einer Lötspitze ist mit einer Eisenschicht überzogen, die ihn vor Korrosion durch das Flussmittel und vor Migration durch die Lotlegierung schützt. Bleifreies Lot enthält über 95 % Zinn, und Zinn legiert diese Schicht nach und nach ab. Ist sie aufgebraucht, hat die Lötspitze ihre Lebensdauer erreicht – erkennbar an einer Lochbildung im Kupferkern. Genau dort setzt die Mikrolegierung in LFM-23 S an: Sie bremst die Ablegierung, und die Spitze hält bis zu fünfmal länger.
Für die Fertigung heißt das vor allem eines: seltener wechseln. Bei automatisierten Lötanlagen ist die Lötspitze das Verbrauchsmaterial, das den Takt bestimmt – jeder Wechsel kostet Rüstzeit.
Eisenabtrag an der Lötspitze nach 20.000 Lötpunkten – LFM-23 S liegt bei einem Fünftel des Referenzwerts. Wie Lötspitzen verschleißen und welchen Einfluss die Arbeitstemperatur hat, steht unter Kolbenlöten.
Was eine Legierung ohne Silber spart
Beim Metallanteil kostet LFM-23 S rund die Hälfte einer SAC305-Legierung. Der Grund steckt in der Zusammensetzung: Silber ist der teuerste Bestandteil einer klassischen SAC-Legierung, und LFM-23 S kommt ganz ohne aus.
Nachrechnen lässt sich das an unserem eigenen Legierungszuschlag. Er bildet die Metallnotierungen ab, wird monatlich neu festgesetzt und ist genau der Teil des Preises, der sich zwischen den Legierungen unterscheidet. Zuletzt stand dort LFM-23 bei 47,67 je Kilogramm und LFM-48 – die SAC305-Legierung – bei 103,39. Gut die Hälfte weniger, Monat für Monat nachlesbar.
Der Vorteil wirkt zweimal. Einmal auf den Einkaufspreis je Kilogramm – und einmal auf die Planbarkeit, denn der Silberkurs schwankt stark. Eine silberfreie Legierung folgt ihm gar nicht. Zusammen mit der bis zu fünffachen Lötspitzenstandzeit senkt LFM-23 S damit zwei Kostenblöcke der Fertigung gleichzeitig: das Lot und die Verbrauchsmaterialien.
Legierungszuschlag je Kilogramm, zuletzt veröffentlichter Stand. Die aktuellen Werte stehen unter Legierungszuschlag, dort auch in US-Dollar oder Euro. Wie viel Silber in den übrigen Almit-Legierungen steckt, von silberfrei bis 4 %, zeigt die Übersicht unter Silberfrei / Silberarm.
| Zusammensetzung | Solidus | Liquidus |
|---|---|---|
| Sn-0.6Cu-0.05Ni-α-β | 228 °C | 228 °C |
| Klassifikation | Bezeichnung |
|---|---|
| M1 | SR-LA Super |
| L1 | GUMMIX 21 Zeta |
| L0 | NHR-TH |
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Bis zu fünfmal längere Lötspitzenstandzeit – bei rund der Hälfte der Materialkosten einer SAC305-Legierung.
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