Lötdraht
Bleifreier und bleihaltiger Lötdraht
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Almit führt Lötdrähte in bleifreier und bleihaltiger Ausführung. Innerhalb beider Gruppen unterscheiden sie sich nach Legierung, Flussmittel und Durchmesser; die Flussmittel sind nach J-STD-004 klassifiziert. Abgedeckt sind manuelles Löten, Roboterlöten sowie kontaktlose Verfahren wie Laser- und Induktionslöten.
Gemeinsam ist allen Drähten die gleichmäßige Qualität vom Anfang bis zum Ende jeder Rolle – und eine zu 100 Prozent durchgängige Flussmittelseele ohne Lufteinschlüsse. Ist die Seele unterbrochen, stockt der Lötprozess genau dann, wenn die Lücke an die Spitze gelangt. Bei Almit bleibt sie selbst bei 0,08 Millimeter Drahtdurchmesser geschlossen; die durchschnittliche Fehlerquote liegt bei 4 ppm, gegenüber rund 400 ppm bei einem herkömmlichen Lötdraht.
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Schnelle Benetzung auch auf schwierigen Oberflächen, minimale Flussmittelspritzer und dadurch weniger Nacharbeit. Beim LFM-23 S kommt eine bis zu fünffach längere Lötspitzenstandzeit hinzu, beim Gummix ein Hochleistungsflussmittel, dessen Reste sich nicht ablösen und keine Risse bilden.
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Bewährte Klassiker für höchste Anforderungen: Legierungen wie Sn60 und Sn62 bieten ein zuverlässiges Lötverhalten und exzellente Prozesssicherheit, praxiserprobt in Jahrzehnten industrieller Anwendung. Zugelassen für Luft- und Raumfahrt sowie Defence – sinnbildlich dafür steht der KR-19, der 1982 für das NASA-Space-Shuttle-Projekt zugelassen wurde.
Welches Flussmittel zu welcher Legierung und zu welchem Lötverfahren passt, zeigt die Übersicht zur Lötdraht-Klassifikation – getrennt für bleifreie und bleihaltige Drähte, jeweils mit Einordnung nach J-STD-004.