Lötbarren

Lot in Barren- und Drahtform

Lötbarren und Massivdrähte liefern das Lot in reiner Form, ohne Flussmittelseele. Sie speisen das Lotbad beim Wellen- und Selektivlöten und kommen ebenso bei manuellen Lötanwendungen zum Einsatz. Über die Prozessstabilität entscheidet dabei das Material selbst: die Legierungszusammensetzung, die Reinheit und wie wenig Oxid und Krätze im Bad entstehen.

  • Zwei Almit-Lötbarren der Legierung LFM-22H mit eingeprägtem Schriftzug und eine Spule Massivdraht LFM-62H

    Lötbarren und Massivdraht

    Präzise Legierungszusammensetzung und hohe Materialreinheit sorgen für stabile Benetzung, geringe Oxidbildung und reproduzierbare Ergebnisse – im Wellen- und Selektivlötprozess ebenso wie bei manuellen Lötanwendungen. LFM-22H ist eutektisch und reduziert die Krätzebildung im Bad; LFM-62 erreichte im Tauchtest bei 400 °C noch 83,4 % Restkupfer.

Lötbarren Klassifikation

Fünf Legierungen mit Zusammensetzung, Solidus und Liquidus, spezifischem Gewicht und besonderen Vorteilen – die Tabelle zeigt auch, welche davon als Massivdraht ohne Flussmittelseele erhältlich sind.